Projekte 2018

Erstellt am Donnerstag, 11. Oktober 2018 Zuletzt aktualisiert am Montag, 19. November 2018 Geschrieben von Kerstin Roske

Unesco-Projekttage 2018

 

Von Homer bis CNN – Kriegsberichterstattung: Nachrichten – Propaganda - Sensation

Täglich werden wir in den Medien mit Bildern und Berichten von Kriegen und kriegerischen Auseinandersetzungen konfrontiert. Und da inzwischen unsere Medien allgegenwärtig sind, sind es auch die Bilder vom Krieg.

Aber was steckt eigentlich hinter diesen Bildern? Entsprechen sie der Realität?. Wer bestimmt, welche Bilder in die Nachrichten kommen? Und wer, wann ein Krieg nicht mehr interessant genug ist? Die Reporter, die für uns aus den Krisenregionen der Welt berichten, was sind ihre Motive? Warum begeben sie sich in die Gefahr, die oft genug ihr Leben gekostet hat.

Diesen und weiteren Fragen sind knapp 20 Schülerinnen und Schüler während der Projekttage im Oktober nachgegangen. Sie haben sich einen Überblick über die Geschichte der Kriegsberichterstattung verschafft und dann in kleineren Gruppen verschiedene Aspekte des Themas vertieft. 
Der Höhepunkt kam dann am Präsentationstag. Golineh Atai, bis vor kurzem Russland-Korrespondentin der ARD und jetzt Mitglied des Tagesschau-Teams, stieß zur Gruppe und diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern die Ergebnisse und sich daraus ergebende Fragen. Anschließend gab es in der Aula eine große Fragerunde. Zur Einstimmung zeigte eine Teilgruppe eine szenische Adaption einer Kurzgeschichte des deutschen Schriftstellers Klabund, der sich schon vor fast 100 Jahren ironisch mit dem Thema beschäftigt hatte. Zur anschließenden Fragerunde stießen dann auch Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs hinzu, die sich zuvor während ihrer Projekte mit Fake News beschäftigt hatten, und nun etliche Fragen zum Wahrheitsgehalt unserer Nachrichten hatten. Über eine Stunde beantwortete Frau Atai die Fragen der Schülerinnen und Schüler, berichtete über ihre Erlebnisse mit Politikern und Warlords, über  ihre Methoden mit den vielen grausamen Bildern fertig zu werden, und den Schwierigkeiten, die Programmmacher von der Wichtigkeit solcher Berichterstattung zu überzeugen.

Alle waren sich hinterher einig, dass dieses Projekt dazu beigetragen hat, in Zukunft die Berichterstattung über die Krisen der Welt kritischer zu betrachten.

 

 

 

 

 

 

Projekt: Fotografieren ohne Schnappschuss (Gerdes & Hillus)

Im Rahmen der diesjährigen Projekttage am Luisen-Gymnasium widmete sich das Projekt „Fotografieren ohne Schnappschuss“ dem Fotografieren.

Fernab von Selfies und anderweitigen Schnappschüssen waren die Schülerinnen und Schüler bei diesem Projekt gefordert, ihre Schule basierend auf der Technik der Makrofotografie vorzustellen.

Im Anschluss an eine theoretische Einführung sowie planerische Phase galt es getreu dem Motto „Das Luisen-Gymnasium in Nahaufnahme“ kleine Modellfiguren möglichst kreativ in und um das Luisen-Gymnasium zu platzieren und so „ganz GROß“ herauszubringen. Im Rahmen eigenverantwortlichen Arbeitens hauchten die Schülerinnen und Schüler den sehr abstrakten Figürchen so Leben ein und arbeiteten zugleich die Besonderheiten ihrer Schule heraus.

Abgeschlossen wurde das Projekt am Freitag mit einem schulinternen Wettbewerb. Folgende Fotos haben es dabei auf das Siegerpodest geschafft:

Platz 1

Titel: Natur der Schule

Kommentar: Mitten in der Stadt und doch findet man auch am Luisen-Gymnasium etwas Grün.

 

Platz 2

Titel: Abstrakte Kunst

Kommentar: Die Flure der Schule gesäumt von Gemälden der Schülerinnen und Schüler.

 

Platz 3 (Gleichstand)

Titel: Geschichte der Schule

Beschreibung: So werden am Luisen-Gymnasium alle Jahrgänge verewigt.

 

Platz 3 (Gleichstand)

Titel: Man verhungert nicht

Kommentar: Der Schul-Kiosk hat seine Tore immer in den Pausen geöffnet.

 

 

Projekt: Mediennutzung in der 7a

In der Projektwoche stand für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 das Thema ,,Mediennutzung" auf dem Programm.

Auch die Klasse 7a beschäftigte sich mit einigen spannenden Themen aus diesem Bereich. 

So erstellten sie z. B. eine Umfrage zum Medienkonsum, führten diese durch und werteten sie anschließend aus. Außerdem erhielten sie viele Informationen zum Thema "fake news" des Forschers an der Universität Münster, Timo Schatto-Eckrodt.

Darüber hinaus wurde auch über Cybermobbing gesprochen und die Konsequenzen. Wichtig dabei waren konkrete Tipps und Hilfsangebote für den Fall, dass jemand einmal betroffen sein sollte.

Am Donnerstag kam der “Medien-Wolf“ zu Besuch in die Klasse und gab den Schülerinnen und Schülern auf spielerische Art und Weise Tipps zum Verhalten im Chat.

Schließlich wurde das Thema "Selfies" behandelt und goldene Regeln zur Erstellung dieser direkt angewandt beim Fotografieren eigener Selfies.

 

Projekt Jahrgangsstufe 9: Dem Klimawandel auf der Spur / Die Kraft der Sonne nutzen

20 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 widmeten sich den beiden Themen in Zusammenarbeit mit der Hochschule Düsseldorf und dem Netzwerk MINT Düsseldorf (zdi).

2 Tage lang forschte die Gruppe im Schülerlabor der Hochschule anhand von Experimenten, Präsentationen, Quizfragen und einem Planspiel zu den o.g. Themen. Beim anschließenden Präsentationstag am 12. Oktober wurden die Ergebnisse in der Schule vorgestellt. Hier konnte z.B. jeder Interessierte seinen eigenen ökologischen Fußabdruck ausrechnen, um zu sehen, wieviel er selbst durch seine Lebensweise dazu beiträgt, dass Konsum und Lebenswandel sich direkt auf das Klima unserer Erde auswirken. Das Planspiel Keep cool verdeutlichte die Folgen für die Weltbevölkerung und schärfte den Blick dafür, eigenes politisches Handeln im Kontext von Ressourcen unserer Erde und dem Zusammenspiel zwischen wirtschaftlichen Prozessen und dem Schutz unserer Erde in den Blick zu nehmen.

 

 

Die Klasse 6a beschäftigte sich im Rahmen der Projektwoche mit dem Thema

'Andere Länder, andere Rechte - vom Flughafen Düsseldorf aus in die Welt'

Die Schüler untersuchten ausgewählte, von Düsseldorf aus erreichbare Destinationen der ganzen Welt daraufhin, wie es dort um die Menschenrechte bestellt ist. Im Rahmen des Projekts bestand auch die Möglichkeit, sich den Flughafen Düsseldorf aus ungewöhnlicher und direkter Nähe anzusehen.

 

 

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