Information für Eltern von Grundschulkindern des 4. Schuljahres

 

Warum zum Luisen-Gymnasium?

Sicher werden Sie sich fragen, warum gerade das Luisen-Gymnasium die richtige Wahl für Ihr Kind sein könnte. Nehmen Sie sich doch einige Augenblicke Zeit – wir stellen uns gerne vor! 

Verkehrsgünstig und zentral, mitten im Herzen Düsseldorfs, hat das Luisen-Gymnasium in einem denkmalgeschützten Bau seit mehr als 100 Jahren sein Domizil. Trotz oder gerade wegen dieser langen Kontinuität: Hinter der altehrwürdigen Fassade verbirgt sich eine moderne Schule, die auf die Anforderungen der Gegenwart und der Zukunft gleichermaßen ausgerichtet ist.

 

Unsere Luise – seit über 175 Jahren auf der Höhe der Zeit

2012 ist unser Luisen-Gymnasium 175 Jahre alt geworden und dieses Jubiläum haben wir mit vielen Freunden und Gästen in einem Festakt in der Düsseldorfer Tonhalle gebührend gefeiert. Höhepunkt war dabei die „Uraufführung“ unserer Schulhymne, die Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte des Faches Musik in Zusammenarbeit mit dem Komponisten David Graham komponiert und getextet hatten.

Und in den 175 Jahren Schulgeschichte hat sich viel getan: Gegründet als „Höhere Töchterschule“ ermöglichte das Luisen-Gymnasium im 19. Jahrhundert Mädchen eine Ausbildung, wie sie seinerzeit in einer sehr männerdominierten Gesellschaft alles andere als üblich war. Um 1900 erlebte die Schule einen so großen Zulauf, dass an der Bastionstraße ein historistischer Prachtbau errichtet werden konnte, in dem die Schule bis heute ihr Domizil hat. Vor 40 Jahren folgte das Luisen-Gymnasium dann den Zeichen der Zeit und wurde koedukativ. In jüngster Vergangenheit hat unsere Schule auf verschiedensten Ebenen neue Wege eingeschlagen, um den bildungspolitischen Herausforderungen der Gegenwart gewachsen zu sein: Zunächst wurde 2004 das deutsch-französische Abitur-Baccalauréat eingeführt, das es interessierten Schülerinnen und Schülern ermöglicht, nicht nur die deutsche, sondern auch die französische Hochschulreife zu erlangen. Damit sind wir die einzige Schule im Regierungsbezirk Düsseldorf, die diese Möglichkeit bietet. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Förderkonzepte erarbeitet und umgesetzt, die eine bestmögliche individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler ermöglichen.

 

Weltoffen und sozial

Nicht nur das Abitur-Baccalauréat steht bei uns für gelebte Internationalität. So ist das Luisen-Gymnasium die einzige UNESCO-Projektschule in Düsseldorf. Sie gehört zum Netzwerk der Schulen der Deutschen UNESCO-Kommission und setzt sich in ihrer täglichen Arbeit für vielfältige Bildungs- und Erziehungsziele ein, die in der Welt von heute unverzichtbar sind: die universale Durchsetzung grundlegender Menschenrechte, internationale Verständigung, Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Frieden, Toleranz und Respekt. Dies bleibt bei uns jedoch keine trockene Theorie, sondern wird von unserer bunten und multikulturellen Schülerschaft Tag für Tag gelebt und mit Inhalten gefüllt – in zahlreichen Einzelprojekten, den regelmäßig stattfindenden Projektwochen, einem speziellen UNESCO-Unterricht in Klasse 9, vor allem aber im täglichen Miteinander: Schülerinnen und Schüler aus 50 verschiedenen Nationen lernen bei uns friedlich und in Freundschaft miteinander. Sie bringen ihre mannigfaltigen Erfahrungen und Talente mit hoher Bereitschaft und gewinnbringend in den Alltag ein. Dadurch vermittelt das Luisen-Gymnasium etwas, was trockene Theorie niemals leisten kann und was künftig auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens unverzichtbar sein wird: Kooperation und Voneinander-Lernen in einer immer stärker zusammenwachsenden Welt.

 

Fordern, fördern und ein „weicher Übergang“: Luise in Klasse 5

Um den Übergang von der Grundschule aufs Gymnasium, der Schülerinnen und Schülern immer wieder einiges abverlangt, möglichst „weich“ zu gestalten, haben wir in den vergangenen Jahren zahlreiche Komponenten eingeführt, erprobt und optimiert, die eine weitgehende Betreuung unserer Fünftklässler erlauben und den Übergang auf die höhere Schulform erheblich erleichtern:

  • In den ersten Wochen der Klasse 5 werden auf dem Wege einer computergestützten Online-Diagnose zunächst individuell die Kompetenzen und Leistungsstände unserer neuen Schülerinnen und Schüler erfasst. Im Anschluss findet auf Grundlage der Ergebnisse dieser Diagnose die Einteilung in den Förderunterricht der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik statt.
  • Noch vor den Herbstferien wird eine Kennenlernfahrt mit Übernachtung veranstaltet.
  • In einem intensiven Methodentraining üben unsere neuen Luisenschülerinnen und -schüler gängige gymnasiale Arbeitsformen ein und vertiefen sie. Zudem steht es einzelnen Schülerinnen und Schülern offen, an einer AG „Lernen lernen“ teilzunehmen.
  • Die intensive Betreuung im Alltag wird gewährleistet durch eigene sog. Klassenlehrerstunden, in denen organisatorische Dinge geklärt, Probleme geregelt sowie Arbeits- und Sozialformen trainiert werden.
  • Eine Hilfe bei der Eingewöhnung erhalten die Fünftklässler überdies durch Paten aus der 7. Klasse, die sie im Alltag begleiten und unterstützen.
  • Unser Dachgarten, auf dem die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 ihre Pausen verbringen, bietet Spielmöglichkeiten (Kicker und Tischtennisplatten).
  • Es besteht die Möglichkeit der Über-Mittag-Betreuung mit warmem Mittagessen, Sport- und Spielangeboten sowie Hausaufgabenbetreuung.

Diese und andere Gründe haben dazu geführt, dass die Schuleingangsphase am Luisen-Gymnasium von den Eltern unserer Schülerinnen und Schülern immer wieder sehr gelobt wird. Aber vor allem die Kinder profitieren von diesem „weichen Übergang“: Bei uns fühlen sich auch die „Neuen“ schon bald wie zuhause.

 

 Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann schauen Sie sich doch weiter auf dieser Homepage um oder treten Sie mit unserer Schule in Kontakt – wir würden uns sehr freuen, im nächsten Jahr auch Ihr Kind bei uns begrüßen zu dürfen!

 Die Erprobungsstufenkoordination sowie zahlreiche erfahrene Lehrerinnen und Lehrer der Erprobungsstufe stehen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung (Kontakt am Tag der offenen Schule oder jederzeit über das Sekretariat).

 

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